Unterricht / Workshops

Keilwerth - Workshop - FMW 2014


Hier ein Flyer zu meinem Workshop „Entdecke Deinen persönlichen Saxophon-Sound“ – Juni 2015

Flyer Workshop [PDF, 1MB]

 

 

Die nächsten Workshops:  Sa., 15. und So., 16. September 2018, Improvisations- und Ensemble – Workshop für die „Jugendjazztage 2018“  der Jugend-Kultur-Kirche Sankt Peter in Frankfurt / Main

Fr., 12. Oktober 2018, Saxophon-Workshop „Der persönliche Saxophon-Sound“, Holzblasfachgeschäft Bastein, Hamburg  – mehr Infos

Mi., 24. Oktober 2018, Improvisationsworkshop für die Fortbildung „ZusammenSpiel Musik“ des Hessischen Kultusministeriums, Landesmusikakademie Schlitz / Fulda


Als Dozent für Saxophon, Improvisation und Ensemble arbeite ich seit etwa 20 Jahren in der Abteilung Jazz- und Popularmusik der  Hochschule für Musik Mainz  sowie als staatlich beauftragter Prüfungsvorsitzender an der Frankfurter Musikwerkstatt (FMW). Außerdem unterrichte ich Schulbigbands und andere Musikensembles an dem privaten, staatl. anerkannten Gymnasium St. Ursula Schule in Geisenheim / Hessen.

Regelmäßig gebe ich Workshops zum Saxophon-, Ensemblespiel und Improvisation. Hierbei arbeite ich als Endorser mit der Firma „Keilwerth-Saxophone (Buffet-Crampon, Paris)“ zusammen.

Keilwerth

——————————————————————————————————————————

Saxophon, Ensembles oder Improvisation zu unterrichten ist mir eine Herzensangelegenheit. Ich glaube, dass man gerade als Lehrender regelmäßig hinterfragen muss, wo man selbst künstlerisch steht und in welche Richtung man als ausübender Künstler gehen möchte. Beide Tätigkeiten, Musik machen und Musik unterrichten, können sich gegenseitig befruchten und ergänzen, wenn man es ernsthaft versucht. Meine „Unterrichtsphilosphie“ würde ich folgendermaßen formulieren:

„Im Unterricht ist mir wichtig, dass neben den Fähigkeiten am Instrument besonders auch die (künstlerische) Persönlichkeit des/der Studierenden zum Tragen kommt und sich weiter entwickelt. Der Grund liegt im „Wesen“ des Jazz: Improvisierte Musik ist meiner Meinung nach die Persönlichste aller Künste. Diese Musik wird erst dann wirklich interessant, wenn sie über das Individuum Auskunft gibt, von dem bzw. aus dem sie kommt. Um das möglich zu machen, muss das „Übematerial“ und das „Übeprogramm“ für jeden Studierenden neu ausgerichtet und zusammen gestellt werden. Neben den instrumentaltechnischen Fähigkeiten wie Atmung, Ansatz, Sound, Phrasierung u. a. ist also auch eine ästhetische Ausbildung erforderlich. Dies alles hat einerseits mit der Tradition, andererseits aber auch mit der aktuellen Entwicklung der Improvisierten Musik zu tun. Es stellen sich schon recht früh die Fragen: Wie möchte ich auf meinem Instrument klingen ? Was möchte ich in meinen Improvisationen ausdrücken ? Wie soll meine Musik klingen ?“