Bob Degen Quartett

 

Bob Degen Quartett

Bob Degen – Klavier
Thomas Bachmann – Saxophone
Ralf Cetto – Kontrabass
Uli Schiffelholz – Schlagzeug

Bob Degen studierte bereits 1961 am berühmten Berklee College of Music in Boston (USA). Er nahm gleichzeitig Unterricht bei der berühmten Pianistin Margarete Chaloff – wie auch Herbie Hancock und Steve Kuhn.

Seit 1965 lebt Bob Degen mit Unterbrechungen in Europa, wo er mit Dexter Gordon, Art Farmer und Attila Zoller spielte. Nach weltweiten Tourneen mit dem berühmten Original Glenn Miller Orchestra unter der Leitung von Buddy de Franco ließ sich Bob Degen in Frankfurt / Main nieder. Mit den Brüdern Mangelsdorff sowie dem Saxophonisten Heinz Sauer nahm er Schallplatten auf und im hr – Jazzensemble war er jahrelang Pianist und Solist. 1993 erschien eine in New York aufgenommene Trioplatte mit Michael Formanek und Bill Stewart.

Immer noch spielt Bob Degen mit Heinz Sauer im Duo, zuletzt auf dem Berliner Jazzfestival. Als „musicians musician“ ist er ein grandioser Begleiter wie auch Solist und genießt höchste Anerkennung. Degens aktuelles Quartett könnte man als „Three Generations Band“ bezeichnen: Saxophonist Thomas Bachmann und Bassist Ralf Cetto gehören der „mittleren Generation“ an, während Schlagzeuger Uli Schiffelholz als „Newcomer“ gerade das Arbeitsstipendium der Stadt Frankfurt gewonnen hat.

Bob Degens Kompositionen und Improvisationen üben die Faszination aus, die die vier Musiker zusammenhält und interagieren lässt.

Er gehört zu den gestandenen Jazzpianisten mit einer außergewöhnlichen Handschrift: (…) angesichts mancher erinnerungswürdiger Kompositionen aus Degens Federn und seiner Improvisationskunst dürfen sich Jazzfans auf jedes weitere Konzert des Bob Degen – Quartetts freuen (…) “

__24.8.08, Saarbrücker Zeitung, Stefan Uhrmacher